Fashion Rules – die 10 goldenen Regeln der Mode

Mode ist sehr individuell und kreativ. Jeder hat einen anderen Geschmack und eine andere Vorstellung von dem idealen Outfit. Meiner Meinung nach gibt es keine festgelegten Spielregeln, was man darf und was man nicht darf, Mode ist dafür da, um sich aus zu probieren. Über die Jahre hat sich jedoch gezeigt, dass sich die ein oder andere Methode einfach bewährt hat.

Fashion Rules – die DO’s & DONT’s

Es gibt sehr viele verschiedene Arten sich zu Kleiden, Teile zu kombinieren und genau das ist ja das schöne an Fashion. Jeder kann seinen eigenen Style ausleben und das tragen, was ihm gefällt. Über die Jahre hinweg habe auch ich dazugelernt, denn niemand findet von heute auf morgen seinen eigenen Stil und bleibt diesem sein leben lang treu. Ich habe angefangen mit 13, mit einer weißen 3/4 Leggins und Jeansshorts darüber. Damals war das total IN und ich habe mich damit wunderschön gefühlt. Zum Glück werden einem solche (im Nachhinein) Modesünden schnell verziehen. Für mich hat sich bis jetzt das ein oder andere Bewährt gemacht und es gibt einfach einige Klassiker, die sogar am Bad Hair Day immer gehen. Ich habe deswegen meine 10 Fashion Rules aufgestellt, die mir immer helfen ein Outfit zu finden. Wenn ihr außerdem wissen wollt, was die absoluten Fashion DO’s & DONT’s sind, schaut doch mal hier vorbei.

Die 10 goldenen Regeln der Mode:

 

#1 Gehe strukturiert an die Sache ran!

Du stehst morgens vor dem Kleiderschrank, und verzweifelst wieder bei der Outfitsuche. Du ziehst erst die Hose an, die passt aber nicht zum Oberteil und irgendwie passt beides auch nicht zu den Schuhen. Wer kennt dieses Problem nicht. Vor der Fülle unseres Kleiderschrankes verliert man sich sehr schnell bei der Klamottensuche. Es gibt aber eine ganz einfache Methode dieses Hin & Her zu vermeiden. Du möchtest heute unbedingt die neue Bluse anziehen, die du dir vor ein Paar Tagen neu gekauft hast. Dann fange mit der Bluse an und style den Rest des Outfits um die Bluse herum. Zieh erst die Bluse an dann suchst du nach einer passenden Hose oder einem Rock, wenn du den gefunden hast, suchst du nach der passenden Jacke zu deinem Outfit. Ist die gefunden kann es weiter mit den Schuhen und den Accessoires gehen. Das A und O ist hier Struktur, denn die hilft dir Systematisch zu einem Outfit in dem du dich wohlfühlen und das ist ja die Hauptsache!

 

#2 Backup Looks! – der Retter in der Not

Die Verzweiflung ist groß. Eine riesiger Schrank an Kleidung und nichts ist zum Anziehen dabei. Solche Blockaden hat jeder mal, man ist einfach unzufrieden, vielleicht ist man auch immer noch vom Tag zuvor gestresst und irgendwie will nichts so richtig funktionieren. In dem Fall, habe ich eine super einfache Lösung für euch. Jedes mal, wenn ihr ein Outfit erstellt und ihr euch so richtig wohl fühlt und wirklich zufrieden mit euerm Look seid, macht ein schnelles Foto davon im Spiegel. Hier zählt nicht Schönheit, sondern der rein dokumentarische Zweck. Speichert euch am besten all die Bilder in einen Separaten Order in euerm Handy. Ist es dann mal wieder so weit und ihr steht morgens mit Blockade vor euerm Schrank. Kein Problem! Einfach das Handy rausgeholt und schnell die Looks abgecheckt. Ihr findet mit Sicherheit schnell einen der euch gefällt und der Vorteil hierbei ist, ihr habt alle Stücke bereits in euerm Schrank und müsst nicht wie bei eurer ‘Inspirations’ Sammlung auf Pinterest erst mal überlegen ob ihr sowas ähnliches überhaupt in euerem Schrank habt.

 

#3 Basics – die perfekte Grundlage

Ein Outfit, dass nur aus besonderen It-Pieces besteht? Viel zu überladen und gar nicht mehr stylisch. Das Geheimnis für einen gelungenen Look sind die Basics. Es ist beim Stylen ähnlich wie beim Kochen. Fehlen die Grundlagen, wie Salz und Pfeffer, kann man das Essen direkt vergessen. Die Grundlage für den perfekten Look sind die Basics. Jeder sollte die wichtigsten Basics in seinem Schrank finden, denn darauf baut euer Look auf. Kombiniert Basic teile mit einem außergewöhnlichen It-Piece und der Look steht. Ihr seht dann nicht überladen aus, sondern strahlt eine angenehme Mischung aus Eleganz und Stilsicherheit aus. Du willst wissen, was denn die wichtigsten Basic Teile sind, die in keinem Schrank fehlen sollten? Dann schau einfach hier vorbei.

 

#4 Kleide den Körper den du hast, nicht den den du möchtest

Eine wichtige Grundlage des Stylens, ist es sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen. Wenn dir der Look gefällt und du dich stark in ihm fühlst, strahlst du das auch nach außen und die Menschen werden dich als Selbstsicher und Stilbewusst wahrnehmen. Es ist wichtig Teile zu Stylen, die deiner Körperform entsprechen. In meiner Familie ist ein sehr breit gebautes Becken und eine schmale Taille vererbt. Meine Mutter, meine Schwester, all meine Tanten und Cousinen. Wir kämpfen alle mit dem gleichen Problem. Hosen, die an der Hüfte passen, aber an den Beinen viel zu locker sitzen, oder locker geschnittene Kleider die perfekt passen, nur an der Hüfte wieder zu eng sitzen. Für mich ist es somit eher unvorteilhaft Oberteile, Kleider oder Hosen zu tragen, die meine Hüfte noch mehr betonen, dadurch wirkt man breiter als man ist und schmeichelt seiner Figur ganz und gar nicht. Man sollte die Betonung eher auf andere Dinge lenken, in meinem Fall auf die Taille, die Beine oder vielleicht das Dekolleté.

 

#5 richtig Shoppen – vermeide Fehlkäufe

Packe das Problem an der Wurzel. Du findest in deinem Schrank nichts was dir gefällt oder was du stylen willst? Klamotten hängen monatelang ungetragen herum? Dann waren das Fehlkäufe und du gehst ans Shoppen falsch ran. Jedes mal wenn du in der Umkleide stehst, oder das Päckchen vom Online Shopping auspackst solltest du dir überlegen : Passt mir das Stück wirklich gut? Habe ich sowas bereits? Habe ich in meinem Kleiderschrank etwas, dass dazu passt? Fallen mir spontan 3 Outfits ein, die ich mit dem Teil stylen könnte? Ist die Qualität gut und passt der Preis?

Erst wenn du all die Fragen beantwortet hast, kannst du wirklich abschätzen, ob das Teil eine sinnvolle Investition ist und ob du es wirklich brauchst. Ich warne hier auch gerne vor Teilen aus schlechter Qualität. Das beste Beispiel sind meiner Meinung nach Hosen, die nach einmal Waschen beim tragen direkt ausleihern. Sie waren dann vielleicht Billig, aber wirklich lange hast du davon auch nichts. Versuche dein Geld sinnvoll zu Investieren und sei sehr kritisch. Nur so gelangst du zu einem erfolgreichen Shoppingtag.

 

#6 Das große Ganze – habe den Durchblick

Versuch bei deiner Suche nach einem Outfit immer das Ziel im Blick zu haben. Du willst ein Outfit fürs Büro? Dann schau erst gar nicht nach deinen kleinen Handtaschen, weil du weißt du brauchst eine große für dein Macbook. Du willst ein Outfit für einen Spaziergang im Park? Dann schau dir deine Heels erst gar nicht zu lange an. Oft bekommt man Lust sich für Situationen zu kleiden, die gar nicht anstehen und verliert sich dann in einer Richtung, die einfach nicht situationsgerecht ist. Denke immer an das große Ganze. Was habe ich vor, wo will ich hin, wie sind die Wetterverhältnisse und richte dein Outfit danach aus.

 

#7 Accessoires sind dein Trumpf

Wer denkt ein gutes Outfit wäre mit einem Ober und Unterteil getan, liegt stark daneben, denn dass, was ein Outfit besonders macht sind erst die Accessoires und die müssen mit Bedacht ausgewählt werden. Das wichtigste hierbei : Weniger ist mehr! Ja, Accessoires machen dien Outfit besonders, dass heißt aber nicht, dass du dich mit zahlreichen Ketten, Ringen und dazu noch Statement Ohrringen zuhängen sollst. Fang mit der Tasche an. Dann entscheidest du, was am besten zum Outfit passt, lieber tolle Ohrringe und einen dezenten Ring oder passt doch die neue Kette und das tolle Armband besser? Wähle lieber deine Lieblingsteile mit bedacht, als dich einfach gedankenlos in Schmuck zu hüllen.

 

#8 Inspiration – mache eine Pinterest Sammlung

Inspiration hilft uns neue Ideen zu entwickeln, auf Dinge zu stoßen auf die wir selbst nicht gekommen wären und oft geht uns auch einfach ein Licht auf. Mein Tipp, erstelle eine Pinterest Sammlung mit allen Styles, die dir gefallen und füge immer wieder neue hinzu. Du sollst diese dann nicht 1 zu 1 nach stylen, aber ein Blick als Inspiration kann Wunder bewirken! Ich besitze natürlich auch eine und habe dort nur die Looks meiner absoluten Stilikonen verewigt. Wenn dich interessiert, was mich inspiriert, schau doch einfach auf meiner Pinterest-Sammlung vorbei.

 

#9 Bleibe dir selbst treu

Du sollst das tragen, was dir gefällt. Es geht nicht darum immer genau das zu tragen, was in Mode ist und was alle anderen gerade haben, sondern darum deinen eigenen Stil zu finden und dem auch treu zu bleiben. Das schöne an der Mode ist, dass sie so vielfältig ist und es tausend Möglichkeiten gibt sie aus zu leben. Mode soll Spaß machen und inspirieren und genau das kannst du mit deinem eigenen Stil erschaffen. Habe Mut und probier dich aus, nur so kannst du zu einem eigenen Stil kommen.

 

#10 Weniger ist mehr !

Die absolut goldene und letzte Regel ist diese. Weniger ist mehr gilt nicht nur für die Accessoires sondern für den Look allgemein. Kombiniere lieber ein elegantes It-Piece zu Basics und mache es so nicht nur zum Hingucker sondern zum Key-Piece des Looks. Die Outfits wirken direkt viel eleganter, nicht so aufgesetzt und Stilsicher, wenn ihr diese einer einfache Regel befolgt.

 

 

Iva
Iva

Hallo, ich bin Iva und habe 2017 mit meinen Blog IVAIVA gestartet. Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Mode und meine Begeisterung zu schreiben entwickelte sich während einem Praktikum, bei dem ich für das FIV Magazine eine Kolumne starten durfte, die bis heute noch besteht.Auf meinem Blog möchte ich mit euch meine Outfits, Inspirationen und Ideen aber natürlich auch mein Leben und meinen Alltag teilen, deswegen findet ihr hier nicht nur jede Menge Mode und Fashion, sondern auch Inspiration, Lifestyle, Tipps und ganz viel Leidenschaft - viel Spaß beim Lesen!

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